Sterben, bevor ich sterbe     2X5 Tage in 2017

Übertragung/Gegenübertragung 

Teil I : Do 27. April - Mo 1. Mai 2017

Teil II: Fr 11. August-Di 15. August `17 in Holz

wir beginnen am freitag, 11.8. um 12 Uhr

 

In 2018 wird dieses Thema, ebenfalls als Teil I und Teil II erneut angeboten, zu gleichen Konditionen und in gleicher Honorarhöhe:

Teil I  03.- 07. Januar 2018 ,in der Praxis in Holz

Teil II 09.-13. Mai 2018 ebenfalls in Holz

 

Am  ersten Tag der Seminare in 2018 arbeiten wir von 11-19 Uhr, Tag 2, 3, 4 von 10 Uhr bis 18 :00 Uhr und am 5. tag von 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr (+ - 1/2 Std.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"STERBEN, bevor ich sterbe"-

Gibt es eine Welt außerhalb meiner Objektbeziehungen?  
Diese zwei aufeinander aufbauenden Seminare bieten Gelegenheit, sich mit eigenen und fremden  Übertragungen auseinander zu setzen. Neben Über-Ich-Orientierungen und Traumatisierungen sind die unbewussten Identifizierungen mit den kindlichen, v.a. den  frühkindlichen verinnerlichten Beziehungserfahrungen und der sich daraus entwickelten Persönlichkeitsstrukur eine der leidvollsten und hartnäckigsten Ursachen für Belastungen der eigenen Gesundheit und für Beziehungsbelastungen. Oft schränkt es den Erfolg oder Misserfolg langjähriger Therapien ein oder ist für Krisen in therapeutischen Bündnissen verantwortlich.  

 

Im ersten Seminar geht es (zuerst, erneut , wieder einmal ) um die Vermittlung von Grundwissen über Objektbeziehungen, Übertragungen, Selbst- und Fremdbildern und der konstanten unbewussten Identifizierung mit den verinnerlichten frühen Beziehungserfahrungen und den damit verbundenen "Glaubenssätzen" über sich selbst und über das Gegenüber, mit dem ich in Kontakt, bzw. Beziehung stehe.

Was ist Objektbeziehung? Was ist eine Übertragung oder Gegenübertragung? Wer bin ich in Übertragungsgeschehen, wer ist mein Gegenüber? Wie kann ich wahrnehmen, wenn ich in Übertragung bin? Wie gehe ich sinnvoll damit um? Das sind die Schwerpunkte der Arbeit im ersten Seminar und das ist die Grundlage für eine Vertiefung und Differenzierung des Begriffs "Objektbeziehung" im zweiten Seminar.

Die Allgegenwärtigkeit von Übertragungen im Erleben, in der psychischen, physischen sowie kognitiven Selbstorganisation ist schockierend. Die Resignation vieler Menschen, die jahrelang ernsthaft an sich gearbeitet haben und viel über sich wissen, manchmal trotzdem keine erfüllende und zufriedenstellende Beziehungsqualität erleben können, hängt natürlich nicht immer, aber häufig auch mit der fehlenden Wahrnehmung ihrer Identifizierungen mit ihren frühen Selbsterfahrungen zusammen. Heute besteht in vielen psychologischen Konzepten ein Konsens darüber, dass unsere Erfahrungen nicht nur im Gedächtnis im Gehirn, sondern auch im "zellulären Gedächtnis" gespeichert sind.

 

 

Im zweiten Seminar werden wir versuchen, uns v.a. für die sehr frühen Erfahrungen, die im zellulären Gewebe gespeichert sind, zu interessieren, sowie für die Auswirkungen dieser Verinnerlichung auf unser Fühlen und Denken. Das Wort "Übertragung", das der psychoanalytische Pionier FREUD vor ca. 100 Jahren für dieses Phänomen gefunden hat, hat eine technische, nüchterne Klangfarbe und ermöglicht eine eher distanzierte Haltung zu dieser Dynamik. Es ist immer noch eine hervorragende Vokabel, wenn man auf die "Mechanik" und "Dynamik" von Übertragungsgeschehen schaut; gleichzeitig erweckt sie dadurch den Eindruck, dass Übertragungen über das Denken handhabbar sind. Erfahrungen in therapeutischen Prozessen zeigen, dass Übertragungen nicht nur Vorstellungen und Erwartungen, Selbst- und Fremdbilder prägen, sondern auch Fühlen, Denken und Wahrnehmung gestalten, bzw. gestalten können. Im zweiten Seminar werden wir unser Interesse mehr auf die zelluläre Ebene fokussieren und unsere Forschungen auf die Einschränkungen durch frühe Erfahrungen in unserem Fühlen und Denken ausrichten.  

 

Dieses 2. Seminar kann nur belegt werden, wenn das 1. Seminar besucht wurde, da ansonsten das Risiko von Überforderung besteht. Für die Teilnahme am 1. Seminar wären Kenntnisse über Über-Ich-Orientierung und die Fähigkeit, Sich-Selbst zu spüren, hilfreiche/notwendige Voraussetzungen.

 

 

 

-Kosten: 620,-€ pro Seminar (ohne U + V);

Für Menschen, die sich vorab für eine verbindliche Teilnahme an beiden Seminaren entscheiden,   reduziert sich die Kursgebühr für beide Teile auf eine Gesamthöhe von 1100,-€ für beide Seminare.

Falls sich ein TN vorab nicht für beide Seminare festlegen möchte  und erst nach dem ersten  Seminar eine verbindliche Anmeldung für Teil II leisten  kann, wird für Teil II die o.g.  Kursgebühr von 620,-€ berechnet werden.

 

 

 

 

      !! Fortsetzungsseminar !!  vom 1.-6. Oktober 2015 in ZIST/Penzberg

"Übertragungsdynamiken in sexuellem Erfahrungen"   Leitung: Gila Rogers

 

*nur für Menschen, denen das Wissen aus den oben angebotenen Seminaren als Basis für ein Fortsetzungsseminar zur Verfügung steht. Außerdem ist eine Teilnahme ohne detailliertes Wissen über destruktive Über-Ich-Dynamiken nicht möglich

   

(Das Seminar in ZIST beginnt am 1.10. mit dem Abendessen um 18:30 Uhr und

endet am 6. Oktober mit dem Mittagessen um ca. 13 Uhr)

Unterkünfte bitte selber organisieren und direkt über ZIST Penzberg buchen.
 

   

 

Kontakt

Psychologische Praxis

Gila und Jeff Rogers

 

Schule für seelische Bewegung und Bewegungsforschung

Jeff:

rogers.psych.praxis@t-online.de

 

Gila:

gila.rogers@t-online.de

 

 

+49 (0) 8022 - 7204     (Holz)

+49 (0) 89-122 96 783 (Mchn)

 

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